Bundesminister Westerwelle begrüßt Ergebnisse der Weltklimakonferenz in Durban

Trockenheit Bild vergrößern Trockenheit (© dpa) Die 195 Vertragsstaaten der VN-Klimarahmenkonvention haben sich in Durban darauf geeinigt, das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll fortzuführen, bis 2015 ein neues Klimaschutz-Abkommen auszuhandeln, das spätestens 2020 in Kraft treten und alle Teilnehmerstaaten binden soll, und einen „Grünen Klimafonds“ einzurichten.


Bundesaußenminister Guido Westerwelle begrüßte dieses Ergebnis: „Durban ist ein wichtiger Schritt nach vorne. Aber die Arbeit am Klimaschutz muss weitergehen. Das Momentum von Durban muss jetzt genutzt werden, damit bis 2015 ein umfassendes Klimaschutzabkommen mit klaren, weltweit geltenden Reduktionszielen steht."

Um die Erderwärmung auf maximal 2°C begrenzen zu können, müssen die globalen Emissionen abnehmen. 2010 sind sie jedoch um 6% gestiegen. Ziel der deutschen und europäischen Klimaaußenpolitik ist es, eine weltweite Reduktion der Treibhausgase im Einklang mit dem 2°-Ziel zu erreichen.

Jährlich drei Milliarden Euro für Energie- und Klimafonds

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Zur Finanzierung der beschleunigten Energiewende hat die Bundesregierung ein Sondervermögen "Energie-und Klimafonds" eingerichtet. Das Geld fließt unter anderem in die CO2-Gebäudesanierung und in die Forschung und Entwicklung erneuerbarer Energien und neuer Speichertechnologien.

Der Energie- und Klimafonds soll Maßnahmen in folgenden Bereichen finanzieren:

Forschungsförderung für erneuerbare Energien, Energiespeicher- und Netztechnologie, Energieeffizienz, CO2-Gebäudesanierung, Elektromobilität, Strompreisausgleich für stromintensive Industrie sowie der Förderung des nationalen und internationalen Klima- und Umweltschutzes. Mit ihrer Klimaschutzinitiative hilft die Bundesregierung, Potenziale zur Emissionsminderung zu erschließen und innovative Modellprojekte für den Klimaschutz voranzubringen. Sie unterstützt ebenso Klimaschutzinitiativen in Entwicklungs- und Schwellenländern oder in Mittel- und Osteuropa.  (Auszug, bundesregierung.de vom 8.7.2011)